Themenvorschläge

  • Moodle und OER von Ralf Hilgenstock

In der Moodle Community wird das Thema OERs eit Jahren immer wieder mal diskutiert.  Durch die große Verbreitung eignet sich Moodle besonders dazu mit OER Materialien in die Breite zu gehen.

Uwe Klemm ist hier schon vor einiger Zeit vorangegangen und hat mit Hilfe der Vernetzungsmöglichkeiten (Moodle-Hub auf MOOCH (Moodle.org Open Community Hub) Kurse international zur Verfügung gestellt.

Moodle erlaubt in verschiedenen Bereichen die Nutzung von Vorlagen. Kurse können exportiert/importiert werden. Über das Hub-.Modell kann man Kurse aus verbundenen Systemen herüberziehen. Mittels IMS-LTI 8externes tool) kann man auch Lerninhalte eines Moodle-Systems direkt in einem anderen nutzen.

In verschiedenen Bundesländern sind mittlerweile über 250 Kurse bereitgestellt worden, die jedoch nicht als OER im eigentlichen Sinne bezeichnet werden können, da ihre Verbreitung an den Landesgrenzen haltmacht (‚Landeskinderregelung).

Wir möchten als Teil der Moodle Community eine größere OER Initiative starten. Dabei steht als erster Schritt der Aufbau einer Infrastruktur mit Anlaufstation, der Bereitstellung von Hilfen wie Anleitungen, Vorlagen und der Option Inhalte für andere zu hinterlegen. Dazu gehören auch Hinweise auf frei verfügbare Fotos, Grafiken, Icons, Audio, Video, Texte,… Tools zur Contenterstellung. Dazu braucht die Welt natürlich nicht neu erfunden zu werden.  Es reicht vermutlich der Hinweis auf entsprechende Quellen. Mir schwebt auch vor, eine Positivliste im Bereich Urheberrecht zu erstellen. Motto: ‚Du bist auf der sicheren Seite wenn …‘.

Die Initiative soll ihren Startpunkt mit der MoodleMoot (Anwenderkonferenz) Ende Februar in München finden.

Ich möchte das angedachte Modell hier diskutieren und weiterentwickeln.

  • Vision eines Ingenieurwissenschaftlichen Studiums von Alexander Tscheulin

Ich arbeite frisch im Zentrum für Lehre und Lernen an der TU Hamburg Harburg, wo wir Innovationen der Lehre auf den Weg zu bringen.

Ich würde gerne mit euch Experten und Interessierten gemeinsam einen Studienentwurf entwickeln. Zu zum Beispiel diesen Fragen:

  • Was sind unsere Vorstellungen, Ziele und Visionen? Mir geht es um eine „Haltung“
  • An welchen Stellen können welche Technologien eingesetzt werden?

Freue mich auf Kollaboration…

http://unserpad.de/p/ingenieursvision

  • Selbstgesteuertes Lernen mit blogs, wikis und facebook an der Schule? von Norbert Hillebrecht

Ich arbeite seit zwei Jahren an Hamburger Gesamtschulen mit verschiedenen Plattformen. Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch in einer Session mit anderen Lehrmenschen freuen.

Zu meiner Überraschung stößt diese Art des Lernens nicht nur auf Begeisterung. Die Bereitschaft der SchülerInnen, sich auf andere Plattformen einzulassen als auf facebook, scheint oft gering.

Ich arbeite mit der Hamburger Plattform Schulcommsy.de, die ich gerne vorstelle. Ich stelle auch gerne meine Unterrichtsprojekte aus den Fächern Physik, Gesellschaft/Politik, Geografie, PGW (Oberstufe) vor.

Ich freue mich auf einen Austausch

  • Brauchen wir noch eine Bücherei an einer Schule? von Norbert Hillebrecht

Ich arbeite an einer neu gegründeten Oberstufe an einer Hamburger Stadtteilschule. Eigentlich sollte eine Oberstufe eine Bücherei als „materialisiertes“ Wissen besitzen. Wir haben (noch) keine. Wäre eine Bücherei überhaupt noch zeitgemäß? Sollte man nicht lieber Computerterminals und iPads zur Verfügung stellen? Ist  die kulturelle Komptenz „Lernen aus Büchern“ nicht auch in Zeiten den Internets sehr wichtig? Ist ein „sowohl-als-auch“ ein Weg?

Wer hätte Lust mit mir darüber zu diskutieren? Wer kann Erfahrungen beitragen?

  • Mini-Workshop: Was brauchen wir zum lernen? von Georg Martin Butz

Wir alle wollen (und müssen) fortlaufend lernen, neue Erfahrungen machen und verarbeiten, frische und weiterführende Erkenntnisse sammeln und vor allem in der Praxis anwenden. Das ist der Ausgangspunkt dieses Workshops. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen (einschließlich mir) sollen im Workshop eine kleine Visionsarbeit leisten.

Die zentrale Frage lautet: Was brauchen wir zum lernen? Unter welchen Umständen und Voraussetzungen, ist das Lernen für uns besonders produktiv?

Daran schließen sich die Fragen an, was wir davon schon haben, wovon wir mehr brauchen und wie wir unsere Wünsche, Erwartungen und Forderungen als (möglichst selbst erreichbare) Ziele formulieren können.

Ich schlage dazu eine Perspektive vor, die vor allem von persönlichen Wünschen und Lernvoraussetzungen ausgeht. Gefragt sind also alle Vorschläge und Meinungen, die auf eigenen Erfahrungen und Bedürfnissen beruhen (in Abgrenzung zur pädagogischen Theorie und offiziellen Lehrmeinungen).

Ich würde mich freuen, wenn wir am Ende des Workshops die Ergebnisse als „Thesen zum produktiven Lernen“ veröffentlichen können.

  • Unterrichtsgespräch 2.0 von Corinna Lammert

Das Unterrichtsgespräch, wichtig beispielsweise zur Beurteilung von Sachverhalten, leidet in seiner herkömmlichen Form häufig an der starken Lehrerzentrierung und damit einhergehend an der fehlenden Interaktion der SchülerInnen. Digitale Medien können das leicht verstaubte Unterrichtsgespräch revolutionieren und bislang benachteiligte (z.B. introvertierte) SchülerInnen aktiv einbinden, indem man simultan einen zweiten, digitalen Kommunikationskanal („Backchannel“) eröffnet.

Ich habe verschiedene Techniken im gymnasialen Unterricht ausprobiert und würde unter praktischem Einsatz einer dieser Techniken von meinen Erfahrungen berichten. Darüber hinaus fände ich einen diskursiven Austausch über folgende Fragen wünschenswert: Vorzüge und Nachteile der unterschiedlichen Techniken, didaktische und methodische Überlegungen, Anforderungen an die Lehrkraft und ihre Lehrerrolle.

  • Verspielt von Melanie Unbekannt

Hi @all,

sagt mal seid ihr an einer Art Spielesession interessiert? Lust auf (offline) Gesellschaftssppiele am Abend? oder auch mal tagsüber als Ausgleich?

  • Stell dir mal vor… #Utopia Ehemaliges Mitglied

Die Geburtststunde der Session liegt in einem getweeteten Gedanken, nämlich dem hier:

„Ey, Educamper! Lasst doch mal ein Bildungssystem erdenken, wie wir es uns wünschen. Bringe Kekse gegen Postdepressivität mit. #Utopia“

Die Aufgabe oder Idee ist also formuliert:
Wir bauen uns ein Bildungsutopia. Einfach mal rumspinnen und ein Bildungswesen erschaffen, das aller Wirklichkeit trotzt; drastisch revolutionär und wahrscheinlich recht realitätsfern sein kann, aber vielleicht tauchen ja tatsächlich Punkte auf, die rein praktisch für irgendjemanden interessant werden könnten. Genaue Inhalte, Verlauf und mögliche Ergebnisse sind demnach also völlig offen- eine gewisse Chance auf (Teil)Verwirklichung würde mir bei dem Bildungsutopia aber gefallen. Vielleicht ist es auch eher eine Session in Sachen visionäres Kreieren, oder so ähnlich. Man nehme die gegebenen Möglichkeiten, Institutionen und Strukturen, schütte Wünsche, Bedürfnisse, Ideen oder Erkenntnisse hinein und mische einmal kräftig durch, dann stürze man die Form und lasse es gut auskühlen.

Na ja, mehr weis ich selbst noch nicht, falls es schärfer umrissen werden muss, ist es ja immerhin noch ein ganzer Tag um (falls notwendig) Genaueres festzulegen. Hab ich schon gesagt, dass ich keine Ahnung habe, wie so eine Session funktioniert und konzipiert ist? Macht ja nix.

Mit Gruß

Katharina/Piet/ Frl. Fridur

  • Open Science von Sascha Hauer
Ich würde gerne zu einer Session anregen und mich freuen, wenn so eine zustande käme. Ich selbst bin in diesem Thema Neuling und ohne Erfahrung. Mich würden eure Erfahrungen zum Thema Open Science interessieren und in welchem Fall so eine Vorgehensweise sinnvoll und lehrreich sein kann und in welchem Fall dies aber überhaupt nicht zielführend herausstellen kann. So nach dem Motto: Grenzen und Möglichkeiten. Zudem fände ich es spannend zu hören welche Tipps es gibt und Vorgehensweisen sich hier für hilfreich erwiesen haben. Wen jemand so eine Session anbieten würde, wäre ich dabei. Danke.
  • Medienscouts: Ein peerbasiertes Medienprojekt für die Schule von Asmaa El Makhoukhi

Digitale Medien nehmen im Alltag  vieler Jugendlichen eine ganz wesentliche Rolle ein. Kommunikationsprozesse, die eigene Freizeitgestaltung, und Lernprozesse werden über sie eingeleitet, aber auch in der Identitätsbildung spielen sie eine wichtige Rolle. Sie tangieren also sämtliche Bereiche der Lebenswelt Jugendlicher und sind somit ständiger Begleiter. Es ist demnach unerlässlich kompetent mit ihnen umgehen zu können, was an den Punkt der Medienkompetenz anknüpft. Neben der allgemeinen Erziehungsaufgabe der Eltern, sind auch Schulen dazu angehalten Medienkompetenz zu fördern, da sie als zentraler Lernort gelten und die Möglichkeit bieten sich mit dieser Thematik auf unterschiedlichen Ebenen auseinanderzusetzen.
Meine Kollegin, Neslihan Kanbur, und ich möchten euch eine Session zum Thema peerbasierte Medienprojekte in der Schule am Beispiel des Projekts „Medienscouts“ anbieten. Gemeinsam haben wir an vier Tagen einen Workshop mit zwölf interessierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8 durchgeführt. Themen waren hier neben Datenschutz und Privatsphäreeinstellungen auch die Vorteile von Computer & Internet und wie man diese sinnvoll nutzen kann. Ziel war es, die eigene Medienkompetenz zu erweitern sowie das erworbene und selbsterarbeitete Wissen an Mitschüler anderer Jahrgänge weiterzugeben. Jetzt sind „unsere“ Medienscouts in der Lage Informations- und Beratungsangebote für andere Schüler anzubieten.
Im Projekt haben wir uns am Konzept der Medienscouts NRW orientiert, das wir am LearningLab in Duisburg für die LfM entwickelt haben.
http://www.medienscouts-nrw.de/
Wir möchten euch dieses Projekt vorstellen, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse mit euch teilen und  unter verschiedenen Fragestellungen diskutieren. Fragen könnten bspw. sein warum sich Medien für Peer-Prozesse eignen, wie Partizipation durch solch ein Projekt einen Weg in die Schule finden kann  und welche Veränderungen sich für Lehrer-Schüler Beziehungen ergeben.
Wir  hoffen auf eine rege Teilnahme & Teilhabe, spannende Anregungen und Ideen.

  • Collaborative Learning für Alle von Ingo Karge

Workshop und Vorstellung zur Arbeit mit Collaboration Tools in Lehre und Forschung

Das University Competence Center for Collaborative Technologies ist eine Initiative zur Förderung der Lehre und Forschung im Bereich kollaborativer Zusammenarbeit durch Bereitstellung von Mitteln und Werkzeugen

Möglichkeiten, Ziele und bisherige Aktivitäten sollen an Hand von Projekten der TU Ilmenau (ABIWM) und der Uni Koblenz vorgestellt werden.

Im Workshopteil gibts die Collaborationtools zu sehen und Ideen, Wünsche und Vorstellungen sollen diskutiert werden.

http://ucc-ct.de

…. jede Bildungseinrichtung darf mitmachen !!!!

  • OER wild statt mild gedacht. Oder: Share & Remix praktisch von Torsten Larbig

Eine Session zu OER (Open Educational Ressources), in der ein paar Themen Tabu sind: Qualitätssicherung, Lizenzsierung, Auffindbarkeit (Datenbank, zentraler Pool…) – Nicht unbedingt für OER-Anfänger, die noch keine Ahnung haben, was eine CC-Lizenz ist. Auf jeden Fall für OER-Anfänger, die sich hier über CC-Lizenzen selbständig kundig machen (wir sind ja alle groß).

Stattdessen: Wild ans Thema ran gehen. Den eigenen OER-Groove finden.

1. Teil: Mögliche Fragen / Erfahrungen / Antworten / Anknüpfungspunkte der Teilgebenden:

Was will ich, was finde ich, was hab ich schon selbst? (Brainstorming ca. 10 Minuten)

  • Was wünsche ich mir an Lernmaterial?
  • Was hilft mir beim Lernen?
  • Wie bekomme ich das, was mir beim Lernen hilft? Kann ich Lernern auf gleichem Weg was zurück geben? (und das ohne „Wir bräuchten mal ne Datenbank“)
  • Was hab ich eigentlich schon längstens selbst an Material / Dingen / Produkten auf der Festplatte, im Ordner, die als OER geeignet sind?

2. Teil: Lustfaktoren (Sammlung ca. 10 Minuten)

  • Was macht mir Lust am Lernen? oder: Brauche ich Schokolade oder Tee oder einen EBookReader?
  • Wer macht mir Lust am Lernen? oder: Hängt Lernen nicht vielleicht von den Personen ab?
  • Wann hab ich Lust am Lernen? oder: Muss es immer zur ersten Stunde sein?

3. Teil: PRAXIS (Kreation ca. 25 Minuten)

  • Nimm die Ideen aus Teil 2 und erstelle ein Stück Lernmaterial, das möglichst vielen deiner eigenen Vorstellungen, Wünsche, Phantasien entspricht. Verwende dazu möglichst kein vorhandenes Material aus dem Netz (damit die Urheberrechtsfrage gar nicht erst aufkommt). Dein Lernmaterial muss nicht fertig werden. Es muss einfach da sein und andere anregen (es zu nutzen oder eben weiter zu entwickeln)

4. Teil: (Macht jede/r selbst nach dem EDUCamp):

  • Veröffentliche dein Stück Lernmaterial (Du hast alles selbst gemacht, du bist Urheber!) – Hier steht dann doch die Frage nach der Lizenz an. Aber hier gibt es ja eine praktische Hilfe.
  • Mach Werbung für die Lernmaterialien anderer (auf Twitter, Facebook, Google+, Xing, LinkedIn etc.) und hilf so bei der Verbreitung / Vernetzung.
  • Bearbeite ein Stück Lernmaterial einer anderen / eines anderen, mach’ es besser und veröffentliche deine neue Version (übe dabei, die Lizenzangaben des ursprünglichen Urhebers korrekt zu integrieren und weiterzuführen)

5. Teil: Rock it (Nachhaltigkeit nach dem EDUCamp)

  • Trau dich, wildes, unvollendetes, Material verfügbar zu machen, diskutieren zu lassen, besser werden zu lassen. Vernetze dich heftig. Kommentiere viel.
  • Zukunft des Lernens von Torsten Larbig

Ich bin im Januar auf einem Kongress eingeladen, bei dem ich einen Workshop mit dem TItel „Zukunft des Lernens“ moderieren werde. Dabei ist (nach gegenwärtigem Stand) meine Kernthese:

Das Lernen wird auf Seiten des Lerners keine großen Veränderungen erfahren, da die hirnphysiologischen Vorgänge sich evolutionär nicht so schnell verändern.

Das Lernen wird auf Seiten der von Lernern genutzen Instrumente und Lernabläufe (Workflow) allerdings völlig neue Optionen nutzen und auf neu formierte (formatierte) Vermittlungsinstanzen und -prozesse (Medien) zurückgreifen.

In der hier vorgeschlagenen Session will ich folgendes anbieten:

1. Kurze Vorstellung der oben genannten und weiterer mit ihnen verbundenen Thesen inkl. Begründung (ca. 15. Min)

2. Bereicherung der Thesen durch die  teilgebenden Sessionteilnehmer und -teilnehmerinnen in einem Diskussionsblock (ca. 15 Min)

3. Kooperative, kollaborative Sammlung von Ideen der Teilgeber und Teilgeberinnen, wie ein Workshop mit Lern-Vermittlungs-Profis aus dem Bereich der Fortbildung in Unternehmen (Corporate Learning) praktisch aussehen könnte. (ca. 15 Min)

Das Metaziel der Session: Wie können aktuelle Thesen zum Lernen (in der Zukunft) für die Vermittlung, Vertiefung und Weiterentwicklung bei Workshops so aufbereitet (operationalisierbar) werden, dass ein solcher Workshop zwar von vorgestellten Thesen ausgeht, dann aber diese konkret reflektiert und praktisch bedeutsam werden lässt.

Es geht in der Session also nicht nur um die Frage, wie das Lernen in der Zukunft aussehen kann, sondern auch darum, wie Diskussionsprozesse gestaltet werden können, die sich, zum Beispiel in Form von Uni-Seminaren, päd. Tagen an Schulen, in Fortbildung etc. mit der Frage nach der Zukundt des Lernens befassen, sodass der Reflexionsprozess für die Beteiligten praktische Relevanz bekommt und die eigene Fähigkeit weiter entwickelt, in Lehr-Lern-Prozessen zu diesem Thema praktisch handeln zu können.

  • e-Portfolios – virtuelle Arbeitsblätter mit Schülerinnen und Schülern bearbeiten – eXpedition von Jörg Lohrer

Ich würde gerne in Ilmenau eine Session moderieren, die Jean-Louis Gindt, ein Lehrer aus Luxemburg, über eine Videokonferenz (google+hangout) anbieten könnte.
Inhaltlich würde er seine Methode der eXpedition vorstellen,eine Methode des selbst bestimmten, Interessen geleiteten Lernens. Dabei gehen Schülerinnen und Schüler eigenen Fragen zu einem Thema nach und dokumentieren ihre kommentierten Erkenntnisse, die sie in einer Unterrichtsstunde gewonnen haben in einem Etappenbericht. Eine eXpedition besteht aus mindestens drei Etappen, wobei im Prinzip jede Unterrichtsstunde eine abgeschlossene Etappe bildet. Die Methode eignet sich zum Online-Lernen ab der Sekundarstufe.
http://wiki.zum.de/Expedition

Hier geht’s zummöglichen Event bei google+ am Samstag um 15:30 Uhr. Für die educamperInnen natürlich vor Ort in Ilmenau.
Falls jemand Interesse bekundet…?

  • Booksprint für eine Jubiläumsausgabe zum 10-Jährigen von Andrea Brücken

Melanie Unbekannt hat die Idee aufgebracht, ich denke sie einfach mal weiter…

Im „1geheimprojekt – Neues Lernen – die Wissenspraxis #wipra“ habe ich auf Anregung einiger Lern-Netzwerkler den sogenannten BOOKSPRINT vorgestellt. Dies ist eine Methode von Adam Hyde, mittels derer man innerhalb eines Tages eine Publikation durch kollaborative Zusammenarbeit erstellen kann. Adam hat dies schon ca. 50 Mal gemacht, unter anderem für die Transmediale, den Coworking-Space Berlin und Mozilla.

Auf dem Blog #wipra gibt es zwei Artikel dazu. Einen von Esther Debus-Gregor, der die Methode vorstellt. Einen weiteren im Anschluss an eine Telefonkonferenz mit Adam Hyde, der seine Erfahrungen gerne mit uns teilen möchte und hoch erfreut ist, wenn seine Methode weiter erprobt wird.

Denkbar für das EduCamp Ilmenau wäre…

Falls es weitere Interessenten gibt, die an der Erstellung eines Jubiläums-Buches mitarbeiten wollen, kann man den BOOKSPRINT dazu benutzen.

Denkbar wäre, vorab Artikel, Fotos, Links zu sammeln.

Für das EduCamp würde ich dann eine eintägige Session anbieten – vermutlich am Samstag – während der man dann gemeinsam das Buch erstellt auf der Basis bereits vorhandenen Materials und/oder noch zu erstellendem Content.

Im Anschluss würde man ein eBook und/oder eine limitierte Printausgabe erstellen, deren Erlös dem Verein und somit der Durchführung weiterer EduCamps zugute käme.

Da ein Booksprint Vorab-Organisation braucht…

wäre es gut, wenn sich im Vorfeld schon Interessenten anmelden.

Im Grunde braucht es erstmal nur Interesse, sich einen Tag lang konzentriert mit Schreiben, Strukturieren, Lektorieren zu beschäftigen. Und den Willen, sich der Organisationsstruktur unterzuordnen, denn so ein Blogsprint erfordert ein methodisches Vorgehen.

Im Rahmen der Idee „Blogsprint“, mittels derer Dörte Giebel in Anlehnung an die BOOKSPRINT-Idee am 6.7. versucht, Blogger durch zeitgleiches Schreiben, Diskutieren und somit Kommunizieren mehr miteinander zu vernetzen, veröffentliche ich auf meinem Blog Avacoach einen Artikel zu den Kompetenzen und Spielregeln, die aus meiner Sicht bei einem BOOKSPRINT eine Rolle spielen.

  • Verspielt 2.0 von Philipp Wartenberg

Seit längerem ist es mein Wunsch mal das MisterX Spiel zu spielen. Euch allen dürfte ja das gute alte Scotland Yard bekannt sein. Das ganze gibt es auch fürs reale terrain. Man kann den radius festlegen und bekommt dann ne karte angezeigt. alle 2 minuten wird mister x automatisch gezeigt. Natürlich braucht man dafür ein smartphone und ein paar mitspieler. keine ahnung, wie viele es gleichzeitig sein können, zur not bilden wir 2er teams. Ist ja unbekanntes terrain in ilmenau.

Das spiel ist kostenlos und für android und ios verfügbar!Leider hat sich bei mir noch keine gruppe gefunden, aber für das educamp kann ich es mir gut vorstellen.

Interesse?

Hier der Link zum Google Playstore: https://play.google.com/store/apps/details?id=edu.bonn.cs.amoga.mrx.android&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsImVkdS5ib25uLmNzLmFtb2dhLm1yeC5hbmRyb2lkIl0.

und hier itunes store: http://itunes.apple.com/de/app/mister-x-mobile/id373751016

  • Lernvideos auch für Lehrende? von Oliver Tacke

Anfang September werde ich in Berlin kurz eine Idee vorstellen, die mir vor einiger Zeit durch den Kopf ging. Da Lernvideos gerade hipp sind, habe ich mich gefragt, ob sie nicht auch in der Weiterbildung von Lehrenden sinnvoll eingesetzt werden könnten: Lernvideos auch für Lehrende?

Ich könnte mir vorstellen, in zwei Sessions (ggf. auf zwei Tage verteilt) zusammen mit Interessierten etwas auszuarbeiten.

  1. Stunde: Einstiegsinput geben, drängende Fragen im Plenum klä#ren und in Kleingruppen aufteilen, anschließender dort Teilaspekte bearbeiten (ggf. auch selbstgesteuert am Rest des Tages)
  2. Stunde: Ergebnisse der Kleingruppen zusammentragen, gemeinsam diskutieren und ggf. sogar nächste Schritte überlegen?
  • Tracking L3T oder Was passiert mit meinen OER? von Anja Lorenz

Hallo,

Martin Ebner (@mebner) und ich überlegen eine Session zu der Frage zu veranstalten, wie man die Verwendung von Lehrmaterialien, insb. OER besser nachvollziehen und dabei vor allem Erfolgsfaktoren im Einsatz, aber auch Probleme und damit Verbesserungspotentiale erfahren kann. Das ganze zielt natürlich auf das L3T-Buch ab, das seit einem guten anderhalben Jahr online ist, ist aber prinzipiell für alle OER relevant, die nicht nur ins Netz „geworfen“, sondern gehegt und gepflegt werden sollen.

Hintergrund

L3T (http://l3t.eu) ist nun seit Februar 2011 digital, seit Mai 2011 auch als Printausgabe(n) verfügbar. Seit dem würden Herausgeber und Autoren gern wissen, ob und wie die Kapitel denn eingesetzt werden. Durch ein paar Analytics-Spielereien auf der Webseite kann man zwar Downloadzahlen der Kapitel und auch die IP-Orte wurden schon visualisiert, das alles sagt aber noch nichts über die qualitative Nutzung der OERs aus.

Motivation

Wenn man an die eigene Lehre denkt, dann regt man sich ja oft über das eine oder andere Buch, die Webseiten, die kommerziellen oder veralteten WBTs auf. Andere findet man richtig gut und setzt das in dieser oder jener Lehrveranstaltung ein. Wenn man sich mit Kollegen unterhält ist man tw. auch stark überrascht, wie unterschiedlich der Einsatz von Lehrmaterialien erfolgt. Dieses gesammelte Best-Practice Wissen wäre eine enorme Hilfe um beispielsweise die aktuellen und zukünftigen Artikel stärker noch an den Interessen der „Anwender“ ausrichten zu können, neue Lehrkräfte zu unterstützen und nicht zuletzt gute Lehrmaterialien bekannt zu machen.

Ziel

Wir würden gern die Frage stellen: Wie motiviert man Lehrende, den Einsatz der Lehrmaterialien in irgendeiner Form zu dokumentieren und die Erfahrungen zu teilen? Wie bekommt man den relevanten Kontext der Zielgruppe heraus?

(Ich hoffe, ich habe unsere Gedanken da jetzt richtig zusammengefasst, Martin wird ggf. noch ergänzen)

Format

Da Martin nicht vor Ort sein kann würden wir einen Hangout/eine AdobeConnect Session versuchen wollen. Ich bin in Ilmenau und müsste dann dafür sorgen, dass es kein Kino wird, sondern eine tatsächliche Diskussion

  • Online-Eintragung zum Elternsprechtag von Johannes S.

Ich habe vor ca. 2 Jahren als Seminararbeit eine Online-Eintragung für den Elternsprechtag programmiert.

Diese vereinfacht die Organisation der Eintragung wesentlich und bietet einen Algorithmus, der die Termine optimiert. Dadurch müssen die Eltern zwischen den Räumen möglichst wenig laufen und die Pausen sind angemessen lang – je nachdem, wie weit zwei Räume auseinander liegen.

Da die Webanwendung bei Eltern und Lehrern sehr gut angekommen ist, biete ich sie nun unter www.elternsprechtag-online.com auch anderen Schulen an.

Besteht Interesse daran, dass ich die Anwendung auch auf dem EduCamp in Ilmenau vorstelle?

  • Saver sex -> Saver internet -> Saver use of content von Ralf Hilgenstock

Alle wissen (vermutlich) was Safer Sex ist. Viele kennen sich auch mit Safer Internet aus.  Große Unsicherheit herrscht jedoch hinsichtlich safer use of content (wie kann man das bloß gut deutsch formulieren?) Die Idee ist es, eine Übersicht zu erarbeiten welche Art von Content ich im Internet, in Lernplattformen verwenden kann ohne mich selbst in Schwierigkeiten zu bringen.

Dies ist kein Vortrag, sondern eine gemeinsame Erarbeitung mit dem Ziel der Veröffentlichung.

OMG: welche Umnachtung hat mich denn save und safe verwechseln lassen.

  • Ein Buch zum Jubiläum von Melanie Unbekannt

Liebe Educamper,

 

wie ihr ja alle schon mitbekommen habt, findet dieses Jahr das 10. Educamp statt. Meine Idee war es, dass wir eine Art Buch zum Jubiläum ins Leben rufen. Wir könnten dieses Buch mit epubli recht einfach erstellen. Doch zunächst benötige ich/ benötigen wir Freiwillige, die gern etwas Inhalt fü dieses Buch beisteuern möchten. Ihr könnt gern eure Beiträge einsenden, die ihr zu vergangenen Educamps publiziert habt, ihr seid aber auch frei neue Artikel zu schreiben. Wir freuen uns auch über Schnappschüsse und Links zu Videos.

 

Das buch soll dann zu einem erschwinglichen Preis käuflich zu erwerben sein und ein Teil des geldes soll dem Verein zu Gute kommen, damit auch in Zukunft weitere Educamps möglich sind.

 

Was haltet ihr von der Idee?? Wer ist dabei und möchte das Buchprojekt unterstützen?

  • Lehrer-Ausbildung 2.0 – Connection zu Sommer-Uni Flensburg von Daniel Seitz

Leider kann ich dieses mal nicht da sein – die Anfrage, bei der Sommer-Uni in Flensburg einen dreitägigen Workshop zu „Sozialisation in sozialen Netzwerken“ mit angehenden LehrerInnen zu machen, war zu groß.
Aber wer Lust hat, ich würde gerne eine Fern-Session mit jemandem zusammen machen:

Die Sommer-Uni dreht sich um „Medien machen Schule“, ich werde dort den Part Social Media, Kollaboration, etc. mit den Lehramtsstudenten behandeln und möchte das Seminar gerne möglichst praktisch und anschaulich gestalten und um viele Zukunftsthemen erweitern.

Ich könnte mir vorstellen, dass eine vernetzte Session zum Educamp eine tolle Sache für die StudentInnen wäre, inhaltlich fände ich es spannend Richtung OER, veränderte Klassenräume durch digitale Medien, Tablets etc. zu blicken. Das alles taucht so laut den Aussagen der KollegInnen vor Ort nicht im Studium auf, wäre also eine große Bereicherung.

Wer hat Lust, die Session vor Ort in Ilmenau zu gestalten?

Gerne können wir dann gemeinsam in die Planung einsteigen, deswegen hier erstmal die thematische Vielfalt aufgemacht!

Das Programm: http://mp.uni-flensburg.de/site/lehre/sommer-uni-2012/ausfuhrliches-programm-der-spat-sommer-uni-2012

  • Digitale Medien. Bei Risiken und Nebenwirkungen… von Anja Lorenz

Ich bin derzeit im ständigen „ja, aber“-Modus. Und das in vielerlei Hinsicht. Ich weiß noch nicht, ob ich es wirklich zu einem Thema beim EduCamp werden lassen will, weil hier der Anteil medien- und social-web-affiner Lehrenden bei knapp unter 100% liegen dürfte (was ich gut finde, aber es lässt einige Diskussionen wenig zielführend werden), aber ich würde es gern mit dieser Community diskutieren, weil ich sie bisher als sehr reflektiert wahrgenommen habe, die sich gern auch mit kritischen Anmerkungen beschäftigt.

Spitzer. Ich brauche glaube ich nicht sehr viel mehr dazu sagen (falls doch, hier meine unvollständige Linksliste, die ich aufgrund der vielen Beiträge nun doch begonnen habe). In Rezensionen oftmals erwähnt: Die Studien, die er anführt sind bedenklich, die Schlussfolgerungen wären reißerisch, extrem und oftmals schlichtweg falsch. Ich habe das Buch in unserer Bibliothek zur Anschaffung vorgeschlagen, weiß aber nicht, ob es für mich tatsächlich noch lesenswert ist, da ich in letzter Zeit viel zu viel davon gelesen habe. Mich wundert fast, dass abstruse Initiativen wie http://www.eltern-im-netz.net/ das noch nicht aufgegriffen haben (auf diese bin ich heute durch meinen L.A.R.P.er-Bruder aufmerksam geworden, der nach deren Auffassung mit zur Achse des Bösen gehören würde). [Upate: ok, die Seite scheint Satire zu sein http://paladinfenris.com/2010/03/17/bashed-vol-8/ . Ich überlege ob es an mir oder der gewöhnung an sehr seltsame Sachen in dieser Gesellschaft liegt]

Aber die Studien sind wohl bedenklich… Das weiß ich auch. Zusammen mit meinem Kollegen Christian Schieder habe ich in einem Artikel die bedenklichen Folgen der Social Web Nutzung mal auseinandergenommen, d.h. in einem Literaturreview mal geschaut, was hier alles angeführt wurde (Details und der Link zu den Veröffentlichungen auf http://socialwebpathologies.wordpress.com/). Wir hatte das Ziel, diese erst einmal zu thematisieren und bei dem ganzen Hype um Enterprise 2.0 auch die Dark Sides nicht unbeachtet zu lassen. Damit sind wir wohl offene Türen eingerannt, das Interesse hierfür scheint groß zu sein, unsere Zeit für dieses „Projekt“ strebt allerdings gegen 0, weshalb wir es nicht so verfolgen können, wie wir gern würden. Meine Vision bei der Beschäftigung mit diesem Thema war es, ähnlich der Usability-Forschung Gestaltungsmuster zu finden, die diese bedenklichen Phänomene einschränken könnten. Davon sind wir aber noch weit entfernt. Erst einmal müssten wir begreifen, welche Phänomene da alles dazugehören usw. Nach dem allerersten Interview mit dem BR hatte ich Spitzer sogar angeschrieben, da ich dachte, er würde auch genau diese Ziel verfolgen. Tut er auch. Nur sind seine Schlussfolgerungen andere.

Aber wie sollen wir mit diesem Bedenklichen Phänomenen umgehen? Wie soll man Eltern beruhigen, die sich zwischen „da musste Computer können“ und „da machste Dir den Kopf kaputt“ hin- und hergerissen fühlen? Auf Martins Blog meinte ich, Spitzers Buch müsste doch die bösen Mediendidaktiker dazu bewegen, hinzuschmeißen [Sarkasmusschild]. Aber wir können uns doch auch nicht total gegen diese Erkenntnisse abschotten, die die negativen Aspekte betreffen. Sonst landen wir vielleicht noch dort, wo Spitzer uns hinschreibt: Ignorante Medienjünger, die Schüler 7h am Tag online sein lässt und Medienkompetenz mehr schätzt als jegliche offline-Fähigkeiten. Und ich mag mal drüber hinausgehen: Wir würden Shitstorms gegen Lehrer verharmlosen, Filterbubbles ignorieren, den Inhalt lehren, der die meisten Likes hat und die Lernenenden auf 50 Kanälen gleichzeitig beschallen…

So, wer mag kann mit drüber nachdenken, wenn mich das in 2 Monaten noch beschäftigt würde ich auch ne Session draus machen. Sonst ignoriert einfach meine nächtlichen Schreibeskapaden